Andreas J. Hirsch: LAST DAY MENTONE

 

 

30 May 2016: The last opening day of the Cafè Mentone in Vienna. – When meeting at the Café Mentone, Ronnie Niedermeyer and myself were shocked to learn that this was the closing day of the Café. As the news sank in, I started photographing along our ongoing conversation until we left the Café.

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Eröffnung / Opening

Freitag, 25.November 2016, 19 Uhr / Friday, November 25th, 7 p.m.

Ausstellung / Exhibition

26.November bis 14.Dezember 2016 / November 26th until December 14th 2016

Finissage

Mittwoch, 14.Dezember 2016, 18 Uhr / Wednesday, December 14th, 6 p.m.

 

 

TEMPORARY PROMISES / EXTENDED LANDSCAPES

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Gianmaria Gava / Christiane Peschek

Ein Foto als vorübergehendes Versprechen einer Realität zu sehen, welche in dem Moment der Betrachtung nicht mehr existiert, ist das Grundkonzept der kommenden Ausstellung bei Herr Leutner. Die Wirkungsdauer dieses Versprechens ist womit sich Gianmaria Gava und Christiane Peschek in dem Projekt Extended Landscapes/Temporary Promises beschäftigen.

Der interdisziplinäre Diskurs der beiden Künstler gilt der Landschaft als Metapher für Transformation, sie experimentieren hierbei mit Raum und Natur, manuellen und digitalen Verfremdungs- und Transformationsprozessen. Durch die Fragmentierung der Reallität eines digitalen Referenzbildes werden diverse Mechanismen des Erinnerns analysiert. Was kommt nach dem Vergessen? Woran erinnern wir uns und woran nicht? Und welche Rolle spielt die Fotografie dabei abseits der bloßen Abbildung einer scheinbar objektiven Realität.

Somit ist Extended Landscapes/Temporary Promises auch die Suche nach einer Erweiterung des Fotografiebegriffes, der Mythologisierung und der Re-Sensibilisierung in der
Bildbetrachtung: Wie verändert sich die Wahrnehmung und die Erinnerung an jenes Referenzbild des Berges über die Zeit, das Medium, den Raum oder deren Manipulation. Ist eine Phenomenalisierung des Realen eine mögliche Zukunft der Fotografie und wie verändert sich die Rezeption der Bilder, wenn Fotografie nicht mehr als Verdoppelung der Welt verstanden wird?

So zeigt die Ausstellung ein kleines Sammelsurium eines einzigen Erinnerungsmomentes und gleichzeitig eine Reflexion über die Mechanismen unserer Wahrnehmung. Der flüchtige
Moment einer Fotografie, die ihrem temporären Versprechen, einen Bezug zur Realität zu haben, nur bedingt gerecht wurde, wird ersetzt durch den Beweis seiner vielfältigen Interpretationsmöglichkeiten.

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Opening: 3/11/2016
19.00

Exhibition: 4/11/2016-
24/11/2016

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JAPAN / Niko Havranek

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Die Arbeiten des Wiener Fotografen Niko Havranek können der Street-Photography zugeordnet werden. Die Unmittelbarkeit, das Beobachtende.

Wer den Schritt hinter die Einordnung wagt, entdeckt schnell mehrschichtige Kompositionen.

Die Präzision des Blickes funktioniert nicht nur mehr rein dokumentarisch.

Gegensatzpaare und Ergänzungen, Protagonisten und Komparsen, seien sie Subjekt oder Objekt, beherrschen die Bildwelten.

Das Vergleichende und Dimensionierende wird besonders greifbar durch die abstrakteren Collagen und Gegenüberstellungen, die eine zweite wichtige Methode des Künstlers darstellen.

Den gezeigten Aufnahmen aus Japan wohnt eine genaue Ruhe inne, die Analogien im Gewöhnlichen betont.

Matthias Garzon-Lapierre

www.nikohavranek.com

OFFsociety NEW YORK 92/93/94 FOTODOKUMENTATION von HARALD KOECK

Ausstellung: 7. Oktober bis 20. Oktober 2016
Eröffnung: Donnerstag 6. Oktober 18:00
Zur Ausstellung spricht Harald Koeck
HERR LEUTNER
Westbahnstrasse 27-29
1070 Wien

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 10:00 bis 18:00

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OFFsociety NEW YORK

Harald Koecks fotografische Begegnung  mit New York abseits des Mainstreams

Im Rahmen eines Kunstprojektes am Mount Sinai Medical Center  New York  von 1992 – 1994
enstand ein Parallelprojekt mit der  Entdeckung  Amerikas 500 Jahre nach Kolumbus 1492.  Dabei beschränkte sich Harald Koeck auf  seinen Wohnort East  Village und Umgebung. Das Leben, die Subkultur,  Devastierung, Junkarchitektur und Installationen prägen diese Dokumentation abseits des Kitsch, Glimmer und Kaugummi-Pop. Die Ambivalenz setzt als Einheit der Gegensätze und die Anpassung an eine bestimmte Umgebung zwischen Wolkenkratzer und das Leben im Karton (living in a box) ein. Ein Versuch einer Zustandsgebundenheit am Schauplatz zu zeigen. Das Foto Ist reproduzierbar aber nicht wiederholbar durch kontunierliche Veränderung der Dinge. Als Instrumente dienten eine alte Asahi Pentax Spotmatic F  (1964),  SMC Takumar 1:1,8/55 und ein Sigma 15mm F2.8 EX DG Diagonal Fisheye.

Fotografien auf Fine Art Baryta
122 x 90cm, gerahmt, limitierte Auflage
geprinted 2016

SICHTBAR VERDECKTES. ÜBER HÜLLEN IM ALLTAG

14264114_1207590852596366_2243643128005834350_nTarnen & Täuschen. Soldaten hinter Grasbüscheln verbergen, um dem Feind das Beobachten zu verunmöglichen, um ihn in die Irre zu führen. Körper, Haare, Gesichter verhüllen, um sie unsichtbar zu machen. Ein Jacket ablegen, um bequem zu sitzen. Schuhe abstreifen, um zu beten. Burkini versus Bikini. Gut? Böse? Heiß. Kalt. Was wird da gezeigt? Was bleibt verborgen?

Die Verpackungskunst von Christo und Jeanne-Claude hat der New Yorker Kunstkritiker David Bourdon einst als „Offenbarung durch Verbergen“ beschrieben. Der Fotograf Ronnie Niedermeyer hat seine Ausstellung weniger pathetisch mit dem Titel „Sichtbar Verdecktes“ versehen. Lustvoll führt er uns damit in ein Labyrinth, aus dem es kein Entkommen gibt. Natürlich weiß er, was uns beschäftigt. Burka, Abaya, Hidschab & Co.! Und doch setzt er uns hier Bilder vor, die mit alledem scheinbar nichts zu tun haben. Eine blaue Plane, irgendwo hinter dem Galle Face Hotel in Colombo fotografiert. Vermauertes in der Medina von Marrakesch, wo sich Fenster und damit der Blick immer nur zum Innenhof hin auftun. Badende, die unerkannt bleiben, weil sie uns den Rücken zuwenden. Ein alter Mann in Addis Abeba, gehüllt in eine Generalsuniform, die den Körper zwar panzert und doch manches über Vergangenheit und Status ihres Trägers verrät.

Was verdeckt, was verborgen wird, kann entdeckt, kann offenbart werden. Nicht nur wer in Schleiern verhüllt ist, kann Hüllen fallen lassen. Und wer sich entkleidet, muss sich nicht unbedingt entblößen. Nur neun Farbfotografien braucht Niedermeyer um auf eine Gesamtheit zu verweisen, deren Teile wie Yin und Yang untrennbar aufeinander bezogen sind. Damit stellt er Fragen, die die Menschheit beschäftigen. Wie schön, dass einer einmal keine Antworten hat.

– Ernst Schmiederer

SICHTBAR VERDECKTES
Über Hüllen im Alltag
Fotografien von Ronnie Niedermeyer

VERNISSAGE: Mittwoch 21. September 2016, 19:00
EINFÜHRUNG: Alfred Weidinger (Belvedere)

ADRESSE: Wien 7., Westbahnstraße 27-29
DAUER: 22. September – 5. Oktober 2016
ÖFFNUNGSZEITEN: Montag–Samstag, 10:00–18:00

FACESCAPES

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Von Flüchtlingslagern wie Calais bis zum gemütlichen Wiener Beisl, nährt sich der französische Fotograf LE MONSIEUR FLASH an außergewöhnlichen Begegnungen.

Lebensgeschichten sind seine Leibspeise, seinen Durst danach stillt er im Gedankenaustausch. Er bereist dafür die Welt, und manchmal kommt die Welt zu ihm …

Dieser Marschroute entspringt seine Serie aus gemeisselten, rauen, teils skurilen Portraits. Es liegt an Ihnen, die Geschichten um diese kompromisslosen Bildern zu entschlüsseln oder neu zu erfinden …

Ausstellung: 8. September bis 21. September
Montag bis Freitag
10-18 Uhr
Westbahnstraße 27-29

Fotografie von Le Monsieur Flash
http://www.curious.zone/

Vitrinenrahmen

vintrinenrahmen

BeiVitrinen-Bilderrahmen bzw Objekt-Bilderrahmen wird mittels einer Abstandleiste „Luft“ geschaffen zwischen Bilderglas und Bild.