T O U R I S T

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T O U R I S T

“Only those who take leisurely what the people of the world are busy about can be busy about what the people of the world take leisurely “.

Lin Yutang

The new technology of cell phone cameras and the omnipresent multimedia input have rendered traveling and documenting the travel into an ambiguous task. The globalization of cityscapes and their predominant representation produce a resemblance between the images that is hard to escape. Thus, the practice of sightseeing framed the definition of the tourist and the definition of photography into a pre-setup, leaving almost no room for an unexpected outcome neither for a sensual value of the pictures themselves. This phenomenon of touristification has emerged gradually through the media’s constrained prejudices and society’s habitual urge of posing next to the iconic scene.

Still, the search for authenticity is accompanying every journey, and the urge to capture it in a picture goes along. Either it takes a professional attitude and well-equipped setup or simply the right moment and an inventive mind to create a memorable and meaningful picture.

The photography exhibition TOURIST features the work of three contemporary architects, who try to capture the authenticity of their particular travel. With different techniques and strategies, the works of Jurgis Gecys, Clara Maria Fickl and Isa Wolke oscillate between the presentation of their visual encounters and the awareness of their status as tourists.

Not necessarily only in a mind of an architect, avoiding being a tourist triggers the self-awareness and embodiment with the actual place at the time. Through the moments of observing, positioning and holding one’s breath while pressing the shutter, photography transforms one’s perception of the built environment and enables to construct a self-determined and multifaceted morphology of the city, which consequently abbreviates the time span of feeling as a tourist. After all, the photograph itself is a physical proof of this process and has the power to revitalize these enhanced moments back to photographer’s or even to another person’s mind.

Herr Leutner Bildwerkstatt
Westbahnstrasse 27-29
1070 Wien

Ausstellung
Jurgis Gecys
Clara Maria Fickl
Isa Wolke

Title photo credit
Cenk Güzelis
Supported by
Weingut Schödl
Acoustic Performance
Zosima
Event documentation
David Welsch

Vernissage
02.03.2017

Ausstellungsdauer
03.03.2017 – 29.03.2017

TEMPORARY GROUNDS by Christopher Klettermayer

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Der Fotokünstler Christopher Klettermayer beschäftigte sich schon früh mit den verschiedensten Themenbereichen der Fotografie, wie Reportage, Mode und Architektur. Seine Fotoarbeiten zeigen eine meisterhafte technische Bearbeitung, beeindrucken durch Komposition als auch durch ungewöhnliche Blickwinkel.
Christophers große Leidenschaft gilt der Landschafts– und Reportage-Fotografie. Sein Fokus liegt in der Beobachtung von Stimmungen und Formen. Der unmittelbare Moment als auch der ungestellte Augenblick spielen eine wesentliche Rolle in seinen Fotoserien, wobei es ihm um die Aufnahme der Menschen in ihrer Alltäglichkeit, der Erfassung von Atmosphären und Stimmungen, von Stadt, Land und Personen geht.

Sowohl bei seinen Reportage-Aufnahmen, als auch in der Modefotografie, charakterisieren sich seine Werke durch eine Liebe zum Detail – durch ein undirigiertes Beobachten; durch ein Passieren-lassen. Diese voyeuristische Suche nach dem einen Augenblick, der nur entstehen und festgehalten werden kann, indem der Fotograf nicht einwirkt, sondern nur aufmerksam beobachtet und im richtigen Moment auf den Auslöser drückt, zeichnet Christopher Klettermayer’s Arbeiten aus, der ein fotografischer Passant in seiner eigenen Welt ist.

Manche seiner Arbeiten lassen auch an Albert Renger-Patzsch denken: Er fühlte sich als Fotograf einer realistischen Wiedergabe der Wirklichkeit verpflichtet und beruft sich auf die Eigengesetzlichkeit des Mediums – „mit den Mitteln der Fotografie Fotografien zu schaffen, die durch ihre fotografische Qualität bestehen können.“ 


Biografie
… in Wien geboren, studierte er anfangs Werbung und Marketing, wechselte dann aber vollständig in das Medium der Fotografie. Seine Arbeiten behandeln die klassischen Themen der Fotografie, angefangen von Mode über Architektur bis hin zu Editorial-Aufträgen, wobei seine Leidenschaft der unmittelbaren Landschaft- und Fotoreportage gilt. Christopher Klettermayer lebt und arbeitet in Wien und Barcelona.

Venue
Herr Leutner Bildwerkstatt
Westbahnstrasse 27-29
1070 Wien

Ausstellung
Christopher Klettermayer

Vernissage
19.01.2017

Ausstellungsdauer
20.01.2017 – 10.02.2017

Text und Eröffnungsworte
Silvia Müllegger

Andreas J. Hirsch: LAST DAY MENTONE

 

 

30 May 2016: The last opening day of the Cafè Mentone in Vienna. – When meeting at the Café Mentone, Ronnie Niedermeyer and myself were shocked to learn that this was the closing day of the Café. As the news sank in, I started photographing along our ongoing conversation until we left the Café.

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Eröffnung / Opening

Freitag, 25.November 2016, 19 Uhr / Friday, November 25th, 7 p.m.

Ausstellung / Exhibition

26.November bis 14.Dezember 2016 / November 26th until December 14th 2016

Finissage

Mittwoch, 14.Dezember 2016, 18 Uhr / Wednesday, December 14th, 6 p.m.

 

 

TEMPORARY PROMISES / EXTENDED LANDSCAPES

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Gianmaria Gava / Christiane Peschek

Ein Foto als vorübergehendes Versprechen einer Realität zu sehen, welche in dem Moment der Betrachtung nicht mehr existiert, ist das Grundkonzept der kommenden Ausstellung bei Herr Leutner. Die Wirkungsdauer dieses Versprechens ist womit sich Gianmaria Gava und Christiane Peschek in dem Projekt Extended Landscapes/Temporary Promises beschäftigen.

Der interdisziplinäre Diskurs der beiden Künstler gilt der Landschaft als Metapher für Transformation, sie experimentieren hierbei mit Raum und Natur, manuellen und digitalen Verfremdungs- und Transformationsprozessen. Durch die Fragmentierung der Reallität eines digitalen Referenzbildes werden diverse Mechanismen des Erinnerns analysiert. Was kommt nach dem Vergessen? Woran erinnern wir uns und woran nicht? Und welche Rolle spielt die Fotografie dabei abseits der bloßen Abbildung einer scheinbar objektiven Realität.

Somit ist Extended Landscapes/Temporary Promises auch die Suche nach einer Erweiterung des Fotografiebegriffes, der Mythologisierung und der Re-Sensibilisierung in der
Bildbetrachtung: Wie verändert sich die Wahrnehmung und die Erinnerung an jenes Referenzbild des Berges über die Zeit, das Medium, den Raum oder deren Manipulation. Ist eine Phenomenalisierung des Realen eine mögliche Zukunft der Fotografie und wie verändert sich die Rezeption der Bilder, wenn Fotografie nicht mehr als Verdoppelung der Welt verstanden wird?

So zeigt die Ausstellung ein kleines Sammelsurium eines einzigen Erinnerungsmomentes und gleichzeitig eine Reflexion über die Mechanismen unserer Wahrnehmung. Der flüchtige
Moment einer Fotografie, die ihrem temporären Versprechen, einen Bezug zur Realität zu haben, nur bedingt gerecht wurde, wird ersetzt durch den Beweis seiner vielfältigen Interpretationsmöglichkeiten.

***

Opening: 3/11/2016
19.00

Exhibition: 4/11/2016-
24/11/2016

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JAPAN / Niko Havranek

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Die Arbeiten des Wiener Fotografen Niko Havranek können der Street-Photography zugeordnet werden. Die Unmittelbarkeit, das Beobachtende.

Wer den Schritt hinter die Einordnung wagt, entdeckt schnell mehrschichtige Kompositionen.

Die Präzision des Blickes funktioniert nicht nur mehr rein dokumentarisch.

Gegensatzpaare und Ergänzungen, Protagonisten und Komparsen, seien sie Subjekt oder Objekt, beherrschen die Bildwelten.

Das Vergleichende und Dimensionierende wird besonders greifbar durch die abstrakteren Collagen und Gegenüberstellungen, die eine zweite wichtige Methode des Künstlers darstellen.

Den gezeigten Aufnahmen aus Japan wohnt eine genaue Ruhe inne, die Analogien im Gewöhnlichen betont.

Matthias Garzon-Lapierre

www.nikohavranek.com

OFFsociety NEW YORK 92/93/94 FOTODOKUMENTATION von HARALD KOECK

Ausstellung: 7. Oktober bis 20. Oktober 2016
Eröffnung: Donnerstag 6. Oktober 18:00
Zur Ausstellung spricht Harald Koeck
HERR LEUTNER
Westbahnstrasse 27-29
1070 Wien

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 10:00 bis 18:00

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OFFsociety NEW YORK

Harald Koecks fotografische Begegnung  mit New York abseits des Mainstreams

Im Rahmen eines Kunstprojektes am Mount Sinai Medical Center  New York  von 1992 – 1994
enstand ein Parallelprojekt mit der  Entdeckung  Amerikas 500 Jahre nach Kolumbus 1492.  Dabei beschränkte sich Harald Koeck auf  seinen Wohnort East  Village und Umgebung. Das Leben, die Subkultur,  Devastierung, Junkarchitektur und Installationen prägen diese Dokumentation abseits des Kitsch, Glimmer und Kaugummi-Pop. Die Ambivalenz setzt als Einheit der Gegensätze und die Anpassung an eine bestimmte Umgebung zwischen Wolkenkratzer und das Leben im Karton (living in a box) ein. Ein Versuch einer Zustandsgebundenheit am Schauplatz zu zeigen. Das Foto Ist reproduzierbar aber nicht wiederholbar durch kontunierliche Veränderung der Dinge. Als Instrumente dienten eine alte Asahi Pentax Spotmatic F  (1964),  SMC Takumar 1:1,8/55 und ein Sigma 15mm F2.8 EX DG Diagonal Fisheye.

Fotografien auf Fine Art Baryta
122 x 90cm, gerahmt, limitierte Auflage
geprinted 2016

SICHTBAR VERDECKTES. ÜBER HÜLLEN IM ALLTAG

14264114_1207590852596366_2243643128005834350_nTarnen & Täuschen. Soldaten hinter Grasbüscheln verbergen, um dem Feind das Beobachten zu verunmöglichen, um ihn in die Irre zu führen. Körper, Haare, Gesichter verhüllen, um sie unsichtbar zu machen. Ein Jacket ablegen, um bequem zu sitzen. Schuhe abstreifen, um zu beten. Burkini versus Bikini. Gut? Böse? Heiß. Kalt. Was wird da gezeigt? Was bleibt verborgen?

Die Verpackungskunst von Christo und Jeanne-Claude hat der New Yorker Kunstkritiker David Bourdon einst als „Offenbarung durch Verbergen“ beschrieben. Der Fotograf Ronnie Niedermeyer hat seine Ausstellung weniger pathetisch mit dem Titel „Sichtbar Verdecktes“ versehen. Lustvoll führt er uns damit in ein Labyrinth, aus dem es kein Entkommen gibt. Natürlich weiß er, was uns beschäftigt. Burka, Abaya, Hidschab & Co.! Und doch setzt er uns hier Bilder vor, die mit alledem scheinbar nichts zu tun haben. Eine blaue Plane, irgendwo hinter dem Galle Face Hotel in Colombo fotografiert. Vermauertes in der Medina von Marrakesch, wo sich Fenster und damit der Blick immer nur zum Innenhof hin auftun. Badende, die unerkannt bleiben, weil sie uns den Rücken zuwenden. Ein alter Mann in Addis Abeba, gehüllt in eine Generalsuniform, die den Körper zwar panzert und doch manches über Vergangenheit und Status ihres Trägers verrät.

Was verdeckt, was verborgen wird, kann entdeckt, kann offenbart werden. Nicht nur wer in Schleiern verhüllt ist, kann Hüllen fallen lassen. Und wer sich entkleidet, muss sich nicht unbedingt entblößen. Nur neun Farbfotografien braucht Niedermeyer um auf eine Gesamtheit zu verweisen, deren Teile wie Yin und Yang untrennbar aufeinander bezogen sind. Damit stellt er Fragen, die die Menschheit beschäftigen. Wie schön, dass einer einmal keine Antworten hat.

– Ernst Schmiederer

SICHTBAR VERDECKTES
Über Hüllen im Alltag
Fotografien von Ronnie Niedermeyer

VERNISSAGE: Mittwoch 21. September 2016, 19:00
EINFÜHRUNG: Alfred Weidinger (Belvedere)

ADRESSE: Wien 7., Westbahnstraße 27-29
DAUER: 22. September – 5. Oktober 2016
ÖFFNUNGSZEITEN: Montag–Samstag, 10:00–18:00

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T O U R I S T

TEMPORARY GROUNDS by Christopher Klettermayer

Andreas J. Hirsch: LAST DAY MENTONE

TEMPORARY PROMISES / EXTENDED LANDSCAPES

JAPAN / Niko Havranek

OFFsociety NEW YORK 92/93/94 FOTODOKUMENTATION von HARALD KOECK

SICHTBAR VERDECKTES. ÜBER HÜLLEN IM ALLTAG

FACESCAPES

ULRIKE BOLLENBERGER: HORIZONTALEN 07. Juli bis 20. Juli 2016

PAUL BAUER: HORIZONTALEN 07. Juli bis 20. Juli 2016

RAINER FRIEDL: SUBJEKTIV/5 16. Juni bis 6. Juli 2016

ANDREAS VARNAVIDES: EISBACH 28. Mai bis 16. Juni 2016

WALTER MUSSIL: DAS ROTE WIEN ERSTE EINDRÜCKE 04. Mai bis 27. Mai 2016

SHIRIN KAVIN: VIRGINITY PURITY INNOCENCE YOUTH 18. März bis 7. April 2016

VINTAGE VIENNA @ ART WALK, MQ 11. MÄRZ bis 13. MÄRZ 2016

BIANCA PEDRINA: WENN SIE WÜSSTEN WOHIN SIE EIGENTLICH SOLLTEN, 26. Februar bis 16. März 2016

RUDI RAPF: WENN SIE WÜSSTEN WOHIN SIE EIGENTLICH SOLLTEN 26. Februar bis 16. März 2016

WOLF HOFFMANN: NORD/ SÜD, 11. Februar bis 18. Februar 2016

Vitrinenrahmen

BeiVitrinen-Bilderrahmen bzw Objekt-Bilderrahmen wird mittels einer Abstandleiste „Luft“ geschaffen zwischen Bilderglas und Bild.