Vitrinenrahmen

BeiVitrinen-Bilderrahmen bzw Objekt-Bilderrahmen wird mittels einer Abstandleiste „Luft“ geschaffen zwischen Bilderglas und Bild.

PAUL BAUER: HORIZONTALEN

Paul Bauers (geboren 1988 in Graz) fotografischen Arbeiten dokumentieren seine Untersuchung des Wahrheitsgehalts des Sichtbaren. Seine oftmals seriell gearbeiteten Recherchen manifestieren die Anwesenheit des jeweiligen Gegenstands mit einer solchen ernsthaften Genauigkeit, dass ihre wirkliche Präsenz in Frage gestellt wird. Umso eher der Tatbestand festgehalten scheint, desto mehr rückt der Gegenstand in eine andere Welt. In der gezeigten Serie Purgatory verschärft er den Gegensatz zwischen Tatbestand und sich entfernenden Gegenstand durch digitale Entfremdung der Bilder. Die aus einzelnen Flammen und Feuern zusammengesetzten Feuerhaufen muten an die heimelige Romantik der Sommerlagerfeuer und Winterkamine an, verlieren sich aber in kontextlosen, kaum noch zu verortenden grafischen Strukturen. Paul Bauer lebt und arbeitet in Wien.

Kontakt: http://www.paulbauer.net/

Vernissage: 7. Juli 2016

Ausstellung: 8. Juli 2016 bis 20. Juli 2016

Montag bis Freitag 10-18 Uhr HERR LEUTNER Westbahnstraße 27-29

RAINER FRIEDL: SUBJEKTIV/5

 

HERR LEUTNER freut sich den niederösterreichischen Fotografen Rainer Friedl mit der Ausstellung SUBJEKTIV/5 in Wien zu präsentieren. Friedls Sujet ist die Verschiebung des Blickwinkels, die er in den drei gezeigten Serien auf unterschiedliche Weisen untersucht. So portraitiert er in Charaktere Personen, indem er ihre Hände in den Fokus der Betrachtung rückt. So thematisiert er über diese Nebenfigur der Kommunikation Personen vorallem über ihre Art das Leben anzupacken.

Dieses Zugehen auf ein Thema über eine Randerscheinung konkretisiert sich in Paralleles Panorama. Hier zeigt Friedl über Spiegel die Mehrdeutigkeit verschiedener Orte auf. Die Fotografien vereinen Motiv mit Realitätsverzerrung und stellen damit den Wahrheitsanspruch der Fotografie in Frage. In Transformer thematisiert Friedl durch den Wechsel zwischen den Formaten die horizontale Bewegung als vertikale Aufnahme. Diese Veränderung rückt die Farben und Strukturen in den Vordergrund.

Zwischen seinen Projekten dokumentieren Friedls Randnotizen den Weg, den er zurücklegt um die Motive seiner Serien aufzusuchen. Diese stellen eine regionale Verbindung zwischen den Serien her, haben jedoch durch ihr Schnappschusshaftigkeit ihr ganz eigenes Sujet.

Vernissage 16. Juni 2016 um 18 Uhr

Ausstellung 16. Juni bis 6. Juli 2016

HERR LEUTNER
Westbahnstraße 27-29
1070 Wien
Mo bis Sa, 10 bis 18 Uhr

http://www.herrleutner.at

WALTER MUSSIL, AUSSTELLUNG

x_marx_3_150x122DAS ROTE WIEN, ERSTE EINDRÜCKE

Eröffnung 3. Mai 2016 um 19:00

Ausstellung vom 4. bis 27. Mai 2016

 

Walter Mussil thematisiert in DAS ROTE WIEN, ERSTE EINDRÜCKE die besondere Architektur und Kultur der Wiener Gemeindebauten, die in den 1920er Jahren als Reaktion auf das Wohnungselend der Arbeiterschicht entstanden.

Mussil wählt eine betont sachliche und klare Weise der Fotographie, die ihren Fokus auf die architektonische Struktur und Präsenz ihres Gegenstandes legt. Die Wahl ausschließliche großformatiger Exponate für die Ausstellung verstärkt den Eindruck einer visuell neutralen und detailgetreuen Fotographie. Auch das vollkommene Fehlen von Menschen sowie die Wahl des Aufnahmezeitpunkts im Winter betont diesen Eindruck. Die Aufnahmen der Gemeindebauten von Mussil strahlen so die innere Ruhe aus, die sich insbesondere in den Höfen der Bauten vorfinden lässt und im starken Kontrast zu der städtischen Umgebung steht.

 

 

Walter Mussil: http://www.waltermussil.com

SHIRIN KAVIN, AUSSTELLUNG

Vernissage 17. März 2016 18:00
Ausstellung von 18. März bis 7. April

 


Virginity Purity Innocence Youth (Jungfräulichkeit Purheit Unschuld Jugend) –
ist eine Gratwanderung zwischen Wahrheit und Lüge. Die abgebildeten Menschen sind aus dem Alltag gegriffen. Es sind Menschen, die sich davor nicht kannten. Fremde, die eins teilen – ihr Menschsein. Mit der Darstellung ihrer Körper lassen sie uns teilhaben an ihren Erinnerungen, ihren Sehnsüchten und ihren Ängsten. So scheint es.
Schnörkellos und ungeschminkt inszeniert die Künstlerin Shirin Kavin die gesichtslosen Körper. Die Figuren empfinden, strahlen eine Ahnungslosigkeit aus und suggerieren, als Schatten ihrer Selbst, ein Heiligtum.

Das Herzstück der 21 teiligen Fotoserie bildet ein Triptychon mit dem Untertitel: durch ein eigenes Gelübde zur ewigen Jungfräulichkeit. In Anlehnungen an alchemistische Illustrationen aus dem 15. Jahrhundert entsteht hier eine Bildsprache, die in einem naiven Sinn das Zwielicht birgt.

„Die Jungfräulichkeit beinhaltet die Freiheit von ungeordneten Regungen und die leibliche Unversehrtheit. Unschuld als den Zustand eines unbefangenen oder unwissenden Menschen, der moralisch nicht als schuldig betrachtet werden kann. Jugend als Chiffre für Neuerung und den Willen, entfremdete Formen der Kultur zu überwinden. Die Purheit des Geistes.“

Shirin Katya Aleyda Kavin wurde im Oktober 1984 in Zürich geboren. Von ihrem multikulturellen Hintergrund beeinflusst, verfolgte sie verschiedene Ausdrucks und Darstellungsweisen. Getrieben von der Faszination des menschlichen Körpers, dessen Modifikation und der Liebe zum Extremen, arbeitete sie als Body-Piercerin, trainierte orientalischen Tanz und erlernte das Handwerk der Maskenbildnerin in Theater, Mode und Film. Dieser Prozess der Inszenierung von Mensch und Körper führte Shirin Kavin zur Fotografie. Eine direkte, differenzierte und intensive Art der Sprache, die viel mehr hört als spricht und die beeindruckende Fähigkeit, die Erinnerung des Zuschauers zu manipulieren, halten die Künstlerin in ihrem Bann. Shirin Kavin arbeitet mit klaren konzeptionellen Ansprüchen. Handgefertigte Miniatur Installationen aus organischen Materialien, Malerei und digitale Techniken sind Teil einer illusionsreichen Bildsprache, die stets um das Ziel bemüht ist, die unsichtbare Textur der Seele sichtbar zu machen.
Seit 2014 lebt Shirin Kavin in ihrer Wahlheimat Wien, zusammen mit ihrem Mann und deren Sohn.

WOLF HOFFMANN, AUSSTELLUNG

NORD/SÜD Ausstellung vom 11.02 bis 18.02.2016

Eine kontrastreiche Gegenüberstellung von Insellandschaften der Ionischen See und des Europäischen Nordmeers.

Über mehrere Monate segelte Wolf Hoffmann rund um den Peloponnes und durch die griechischen Inseln auf der Suche nach unerwarteten Motiven jenseits bekannter Klischees.