Vitrinenrahmen

BeiVitrinen-Bilderrahmen bzw Objekt-Bilderrahmen wird mittels einer Abstandleiste „Luft“ geschaffen zwischen Bilderglas und Bild.

Andreas Varnavides, AUSSTELLUNG

AV (2 of 11)

Eisbach

Eröffnung 28. Mai 2016 um 16 Uhr

Ausstellung 28. Mai bis 16 Juni 2016

 

 

Der ‚Eisbach‘ ist ein kleiner Fluss im „Englischen Garten“ in München. Er ist zwei Kilometer lang und nur 20 Meter breit.

Das Wasser ist kalt, stürmisch und seicht. Manchmal ist der Fluss sogar nur 40 cm tief. Auf Grund einer Konstruktion unter der J.F.Kennedy Brücke formt der Fluss eine ständige Welle. Sie wird die ‚Eisbachwelle‘ genannt – der ideale Ort für furchtlose und mutige …

BLADE SURFERS!

 

SHIRIN KAVIN, AUSSTELLUNG

Vernissage 17. März 2016 18:00
Ausstellung von 18. März bis 7. April

 


Virginity Purity Innocence Youth (Jungfräulichkeit Purheit Unschuld Jugend) –
ist eine Gratwanderung zwischen Wahrheit und Lüge. Die abgebildeten Menschen sind aus dem Alltag gegriffen. Es sind Menschen, die sich davor nicht kannten. Fremde, die eins teilen – ihr Menschsein. Mit der Darstellung ihrer Körper lassen sie uns teilhaben an ihren Erinnerungen, ihren Sehnsüchten und ihren Ängsten. So scheint es.
Schnörkellos und ungeschminkt inszeniert die Künstlerin Shirin Kavin die gesichtslosen Körper. Die Figuren empfinden, strahlen eine Ahnungslosigkeit aus und suggerieren, als Schatten ihrer Selbst, ein Heiligtum.

Das Herzstück der 21 teiligen Fotoserie bildet ein Triptychon mit dem Untertitel: durch ein eigenes Gelübde zur ewigen Jungfräulichkeit. In Anlehnungen an alchemistische Illustrationen aus dem 15. Jahrhundert entsteht hier eine Bildsprache, die in einem naiven Sinn das Zwielicht birgt.

„Die Jungfräulichkeit beinhaltet die Freiheit von ungeordneten Regungen und die leibliche Unversehrtheit. Unschuld als den Zustand eines unbefangenen oder unwissenden Menschen, der moralisch nicht als schuldig betrachtet werden kann. Jugend als Chiffre für Neuerung und den Willen, entfremdete Formen der Kultur zu überwinden. Die Purheit des Geistes.“

Shirin Katya Aleyda Kavin wurde im Oktober 1984 in Zürich geboren. Von ihrem multikulturellen Hintergrund beeinflusst, verfolgte sie verschiedene Ausdrucks und Darstellungsweisen. Getrieben von der Faszination des menschlichen Körpers, dessen Modifikation und der Liebe zum Extremen, arbeitete sie als Body-Piercerin, trainierte orientalischen Tanz und erlernte das Handwerk der Maskenbildnerin in Theater, Mode und Film. Dieser Prozess der Inszenierung von Mensch und Körper führte Shirin Kavin zur Fotografie. Eine direkte, differenzierte und intensive Art der Sprache, die viel mehr hört als spricht und die beeindruckende Fähigkeit, die Erinnerung des Zuschauers zu manipulieren, halten die Künstlerin in ihrem Bann. Shirin Kavin arbeitet mit klaren konzeptionellen Ansprüchen. Handgefertigte Miniatur Installationen aus organischen Materialien, Malerei und digitale Techniken sind Teil einer illusionsreichen Bildsprache, die stets um das Ziel bemüht ist, die unsichtbare Textur der Seele sichtbar zu machen.
Seit 2014 lebt Shirin Kavin in ihrer Wahlheimat Wien, zusammen mit ihrem Mann und deren Sohn.

JOHN GUTMANN, GERAHMT BEI HERR LEUTNER

Als Fremder nahm der später Eingebürgerte die neue Umgebung zunächst aus anderer Perspektive wahr, entdeckte er Skurriles und Poetisches und hielt es ebenso sprechend wie selektiv in oft doppeldeutigen Fotografien fest.
Bare Back, San Francisco, 1939

RICHARD PRINCE, GERAHMT BEI HERR LEUTNER

Aspekte der Populärkultur Amerikas und Porträts verschiedener sozialer Milieus tauchen in seinem Werk, das Gemälde, Fotografien, Skulpturen und Installationen umfasst, hauptmotivisch immer wieder auf. Hierzu zählen Gruppen unterschiedlicher Subkulturen wie Rocker und deren Girlfriends (so der Titel einer Werkserie von Prince). Auch wenn Prince sich mit vorder- gründig Banalem wie den Motorhauben von Autos beschäftigt, gelingt es ihm, diese in einen Schwebezustand zu überführen, der gleichermaßen dem Trivialen wie dem Auratischen verhaftet ist.

WALTON FORD, GERAHMT BEI HERR LEUTNER

Walton Ford: Prassende Affen als Gegenwartskunst

Blutige Bullen, kämpfende Tiger: Die Tierdarstellungen von Walton Ford wirken altmeisterlich – weshalb sich der kahlköpfige Maler dafür rechtfertigen muss, als Gegenwartskünstler zu gelten. Dabei verweigert er sich lediglich gewöhnlicher Stilmittel.